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Wie auch in anderen Jahrzehnten wurden in den Achtzigern die Modetrends durch Filme und Figuren aus dem Fernsehen geprägt.

Ein Beispiel hierfür ist der Film Dirty Dancing, der eine Reihe von Nachahmungen auslöste. Es entstanden mehrere Tanzfilme, wie z.B. Flashdance oder Staying Alive. Außerdem entwickelte sich in der Gesellschaft eine ganz neue und unerwartete Tanzlust, die auch die Mode beeinflusste. So tanzte man plötzlich selbst unter Discokugeln und auf Rollschuhbahnen. Diese Rollschuhe wurden auch zum unerlässlichen Trend-Accessoire, das man, ebenso wie Ballerinas, zusammen mit Leggins und Stulpen trug.

Ein weiterer Trendsetter für die Popkultur in der Zeit war die Serie Miami Vice. Der Herr mit Geschmack trug in Anlehnung an die Kult-Serie Leinenanzüge mit Slippern oder Sakkos mit T-Shirts und Bundfaltenhose – alles in hellen bzw. Pastellfarben. Das passende Accessoire dazu war ein metallenes Köfferchen, dass Mann für Unterwegs brauchte.

Eine andere wichtige Stilikone war, wie schon erwähnt: Nena! Sie trug meistens schwarze Kleidung, enge Hosen und Netzshirts oder Sweatshirts mit weiten Ausschnitten. Des weiteren durfte bei ihr das Schweißband nicht fehlen. Ihre berühmte Vokuhila-Frisur war leicht nachzumachen und wurde von Frau und Mann getragen. Andere bekannte Vorreiter dieses Haarschnitts waren u.A. George Michael, die Jungs von Duran Duran und natürlich unzählige Fußballer aller Nationen.

Zum Schluss sei noch Madonna erwähnt, die in Sachen Mode ja immer noch gut unterwegs ist. In den Achtzigern bestand ihr Styling vor allem aus glockenförmigen Röcken mit Petticoat, breiten Gürteln, Netzhandschuhen und einer Schleife im Haar.


Allerdings war nicht die ganze breite Masse mutig genug, alle Trends mitzumachen. Das geschah oft nur andeutungsweise und „self-made“ mit einer wage gestylten Frisur, einer Sonnenbrille, Schweißbändern, Tennissocken oder Schmuck. Die Mode aus Videoclips und TV-Serien fasste man eher als eine „andere Welt auf“ und war in normalen Geschäften auch nur selten zu haben.